Draussen Daheim

 

Die Haut kühl, das Haar zerzaust. Nichts, außer einem dünnen Kleid und einer Strickjacke, die mich wärmen. Meine Lippen salzig, fruchtig-süßer Geschmack in meinem Mund.

Noch etwas müde scannen meine Augen mein Umfeld:

(M)ein Morgen in  F r a n k r e i c h.

Tau-bedeckte Wiesen, Obstplantagen weit und breit, Weinreben, eine wärmende Meeres-Briese durchzieht das Land. Wildpferde in Mitten der maritimen Landschaft.
Außer dem Läuten der Kuhglocken – Stille.
Ich beiße in mein landestypisches Buttercroissant, schlürfe meinen ersten Schluck Kaffee und genieße den Moment in absoluter Ruhe… .

Doch trotz der Liebe zu diesem Land und dem soeben noch wohligem Gefühl im Bauch, beginne ich zu zweifeln.
Meine Gedanken rotieren .
Ich versuche meine plötzlichen Emotionen zu ergründen;
Ist es die Ruhe, die mir Angst beschert?
Ist es die Vergangenheit, die mich einholt? Die Ferne? Die Fremde des Landes?
Die Tatsache, meinen Fleck noch nicht gefunden zu haben?
Oder ist es lediglich die Angst vor der Angst?

Ich schließe die Augen, atme tief durch und versuche meine unnötige Angst zu überlisten.
Ich öffne meine Augen, schaue mich um und realisiere in Frankreich -einen meiner zahlreichen Träume ganz nah- zu sein.
Ich schwelge in den Weiten der wundervollen Landschaft – ich fühle mich frei und vollkommen.

… Vielleicht war mein Unbehagen begründet durch die dauerhafte Sehnsucht nach Freiheit, Ruhe und Natur – Den Dingen, die ich im Alltag kaum habe… .

 

„Zweifeln wir an der Power, so powern wir unsere Zweifel“  [ Fanta 4 ]

 

Sorge nicht,  l e b e  !
 

‘french kisses’ from Blindmary + Team Pfaffi. ♥.

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